Das Präventionsprogramm

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Problem Alkohol am Arbeitsplatz

Wussten Sie, dass…

… jede*r zehnte Mitarbeiter*in einen riskanten oder gar schädlichen Suchtmittelkonsum hat?

… fast jede*r fünfte Auszubildende riskant Alkohol trinkt?

Doch: Die Gesellschaft steht Alkohol weitgehend unkritisch gegenüber

Deutschland zählt mit einem Alkoholkonsum von rund 9,5 Litern Reinalkohol pro Kopf und Jahr zu den Hochkonsum-Ländern. Das bedeutet: 9,5 Millionen Deutsche nehmen Alkohol in gesundheitlich riskanter Weise zu sich; 1,77 Millionen Menschen in Deutschland sind alkoholabhängig.

Deutsche und internationale Studien belegen:

  • Alkoholkranke Mitarbeiter*innen fehlen im Schnitt zwei- bis viermal häufiger als die Gesamtbelegschaft
  • Etwa ein Drittel der Arbeitsunfälle sind auf Alkohol- und Drogenmissbrauch zurückzuführen
  • Der Produktivitätsverlust von Personen, die alkoholisiert auf Arbeit sind (Präsentismus) ist doppelt so hoch wie durch das Fernbleiben (Absentismus)
  • Auszubildende mit problematischem Substanzkonsum brechen ihre Ausbildung häufiger ab als andere

Die daraus resultierenden Probleme wie Mehrarbeit, höhere Kosten und negative Unfallbilanzen treffen jedes Unternehmen. Abhilfe schafft eine moderne Prävention, die ihr Augenmerk verstärkt auf die Gruppe der riskant oder missbräuchlich Konsumierenden legt. Somit wird langfristig die psychische Gesundheit gefördert und der Entstehung von Suchtkrankheiten entgegengewirkt.

Prävention…

… erhöht die Handlungssicherheit von Verantwortungsträgern

… reduziert konsumbezogene Probleme der Arbeitnehmer*innen und damit Fehlzeiten und Produktivitätsverluste

… erspart Intervention

Return on Investment (Rol)

Mehr als 70 Prozent der Unternehmen ziehen eine positive Kosten-Nutzen-Bilanz aus Präventionsprogrammen. Eine aktuelle Studie dazu beziffert den Gewinn von Präventionsmaßnahmen auf durchschnittlich 2,20 € pro eingesetzten Euro.

 

 

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