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Eintrag vom 24.05.2017

Präventionsbedarfe bei Azubis – Fachtagung holt alle an einen Tisch

Die meisten Menschen sind in kleinen und mittleren Unternehmen beschäftigt oder werden hier ausgebildet. Die große Saarstahl AG zeigte auf der Fachtagung, wie sich die Betriebskultur verbessert, wenn ein schwieriges Thema wie Sucht ganz selbstverständlich im Ausbildungskontext behandelt wird. (https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=50515).

Strukturen wie bei den großen Betrieben können kleine und mittlere Unternehmen nicht aufweisen. Wie das IFT-Nord und die AOK Nordost mit breiter Datenbasis belegen, ist der Umgang mit Suchtmitteln eng verknüpft mit der Zufriedenheit in der Ausbildung. Ergänzt durch den Ausbildungsreport der DGB-Jugend wird klar, dass vor allem die Ausbildung in den kleinen und mittleren Unternehmen von mehr Belastungen geprägt ist.
 
Mit der Bundesdrogenbeauftragten, der IHK Berlin, dem Deutschen Gewerkschaftsbund, dem Lehrerverband der Berufsbildenden Schulen sowie der AOK Nordost war unsere Tagung hochkarätig besetzt. Und alle signalisierten den gemeinsamen Willen, für die Azubis in kleinen und mittleren Unternehmen Präventionsangebote zu ermöglichen.
Dreh- und Angelpunkt bilden für diese Unternehmen die Berufsbildenden Schulen. Hier kommen die Schüler*innen zusammen und könnten Präventionsangebote erhalten. Mit dem Prev@WORK hätten die regionalen Fachstellen für Suchtprävention bundesweit ein bewährtes Konzept zur Hand.
 

Kraftvoll durch starke Partner.

Prev@WORK ist ein Programm der Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH und wird unterstützt durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, das Bundesministerium für Gesundheit, die AOK Nordost – Die Gesundheitskasse sowie die Fach- und Landesstellen für Suchtprävention in den Bundesländern.
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